Rentenlücken-Rechner
Finde heraus, wie groß deine persönliche Rentenlücke ist – und wie viel du monatlich ansparen musst, um deinen Lebensstandard im Alter zu sichern. Trage einfach dein Bruttoeinkommen und die erwartete gesetzliche Rente ein.
Deine Angaben
Den Wert findest du in deiner Renteninformation von der DRV.
Deine Rentenlücke
Deine gesetzliche Rente deckt 74 % deines Rentenziels.
Je früher, desto weniger sparen
| Startpunkt | Sparbetrag/Monat |
|---|---|
| Jetzt (Alter 35) | 105,85 € |
| Alter 40 (in 5 Jahren) | 158,00 € |
| Alter 45 (in 10 Jahren) | 242,00 € |
| Alter 50 (in 15 Jahren) | 388,00 € |
| Alter 55 (in 20 Jahren) | 673,00 € |
* Vereinfachte Modellrechnung. Nettoeinkommen mit 68 % Nettoquote geschätzt. Inflation, Rentenanpassungen und Steuern im Alter sind nicht berücksichtigt.
Was ist die Rentenlücke?
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen der gesetzlichen Rente, die du voraussichtlich bekommen wirst, und dem Betrag, den du tatsächlich benötigst, um deinen Lebensstandard im Alter aufrechtzuerhalten. Für die meisten Deutschen besteht eine erhebliche Lücke – die gesetzliche Rente ersetzt typischerweise nur 40–50 % des letzten Nettoeinkommens.
Woher kommt die Rentenlücke?
Seit der Rentenreform 2001 wurde das Rentenniveau schrittweise abgesenkt. Bis 2030 wird das Sicherungsniveau voraussichtlich auf rund 43 % des Durchschnittslohns sinken. Hinzu kommen Rentenabzüge bei vorzeitigem Renteneintritt und eine zunehmende Besteuerung der gesetzlichen Rente.
Wo finde ich meine erwartete Rente?
Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) schickt ab dem 27. Lebensjahr jährlich eine Renteninformation per Post. Darin findest du die „Rentenauskunft bei gleichbleibenden Verhältnissen" – dieser Wert ist die beste Grundlage für den Rechner. Alternativ kannst du den Wert online über das Portal der DRV abrufen.
Wie schließe ich meine Rentenlücke?
Die effektivste Strategie ist eine Kombination aus mehreren Bausteinen:
- Altersvorsorgedepot (AVD): Staatlich gefördert, flexibel in ETFs investierbar, Sonderausgabenabzug bis 3.000 €/Jahr
- Betriebliche Altersvorsorge (bAV): Direkter Gehaltsabzug vor Steuer und Sozialversicherung
- ETF-Sparplan: Flexibel, günstig, keine staatliche Förderung aber kein Kapital gebunden
- Immobilien: Eigennutzung reduziert Kosten im Alter, Vermietung schafft Einnahmen
Tipp: Frühzeitig starten lohnt sich enorm
Wer mit 25 statt mit 35 anfängt zu sparen, muss monatlich etwa halb so viel zurücklegen, um das gleiche Endkapital zu erreichen – dank des Zinseszinseffekts.