Dividenden-Rechner mit DRIP
Wie viel Dividendeneinnahmen generiert dein Depot im letzten Jahr? Und wie viel mehr Endkapital bringt DRIP (Reinvestition) gegenüber der Ausschüttung? Der Rechner zeigt beides – brutto und nach Steuer.
Deine Angaben
Steuer auf Dividenden: 18,5 % effektiv (26,375 % × 70 % Teilfreistellung)
Dividende im letzten Jahr
Was das jeweilige Portfolio in Jahr 20 ausschüttet – beim DRIP-Portfolio wird dieser Betrag reinvestiert statt ausgezahlt.
Modellrechnung ohne Gewähr. Dividendenrendite und Kurswachstum als konstante Jahreswerte angenommen. Abgeltungssteuer 18,46 % effektiv (26,375 % × 70 % Teilfreistellung für Aktienfonds). Keine Anlageberatung.
So liest du die Ergebnisse
Mit DRIP (Reinvestition)
Das Endkapital in der DRIP-Spalte zeigt, wie sich das Depot entwickelt, wenn alle Dividenden sofort reinvestiert werden. Die Besteuerung erfolgt erst bei Verkauf (abzüglich eventueller Vorabpauschale). Das DRIP-Kapital ist vor der Verkaufssteuer – die tatsächliche Netto-Auszahlung nach 26,375 % × 70 % ist etwas niedriger.
Ohne DRIP (Ausschüttung)
Das Endkapital (ohne DRIP) wächst nur durch Kurswertsteigerung und neue Sparraten. Die jährlich ausgezahlten Dividenden (netto nach 18,46 % Steuer) werden separat ausgewiesen – du kannst sie für laufende Ausgaben nutzen oder manuell reinvestieren.
Dividendeneinnahmen im letzten Jahr
Dieser Wert zeigt das passive Einkommen aus Dividenden im finalen Jahr – also wenn das Depot am größten ist. Das hilft dir abschätzen, wie viel monatliches Zusatzeinkommen dein Depot in der Rentenphase generiert, ohne Kapital zu verkaufen (4-%-Regel-Alternative).
DRIP vs. manuelle Reinvestition
Moderne Broker (Trade Republic, Scalable Capital, DKB) bieten automatische Reinvestition für viele ETFs an. Alternativ kannst du ausgeschüttete Dividenden manuell in deinen monatlichen Sparplan fließen lassen – das Ergebnis ist ähnlich, aber nicht identisch (Zeitverzug, Transaktionskosten bei einzelnen Titeln).
Dividenden vs. Gesamtrendite – was zählt wirklich?
Eine hohe Dividendenrendite ist nicht automatisch besser als geringes Kurswachstum. Was zählt, ist die Gesamtrendite (Dividende + Kurs). Ein ETF mit 2 % Dividende und 6 % Kurswachstum (= 8 % gesamt) ist besser als einer mit 5 % Dividende und 2 % Kurswachstum (= 7 % gesamt).
Für den langfristigen Vermögensaufbau: Standard-Welt-ETFs (MSCI World, FTSE All-World) thesaurierend schlagen Dividenden-ETFs historisch oft in der Gesamtrendite. Dividenden-ETFs eignen sich besonders für die Entnahmephase – wenn regelmäßiger Cashflow ohne Verkäufe gewünscht ist.